KURKLINIK ( was übrig bleibt)
In seinem Environment setzt sich Goldenstein mit der Erinnerung als konkreten künstlerischen Impuls auseinander.Zahlreiche Objekte,
Polaroids und Zeichnungen Vermitteln die „Kurklinik“ als ein gesell-
schaftliches und höchst ambivalentes Phänomen. Ausgangspunkt
sämtlicher Arbeiten Goldensteins sind Geschichten die er vorwiegend fotografisch aufspührt und die er durch das über oder abmalen durch kombination und Kontexte anders erzählt , hinzuerzählt, weiterdenkt
und erfindet.
Seine Arbeiten insbesondere seine Environments sind daher retro-
spektive Durchmischungen von persönlich erlebtem und fremden
Schicksalen von Kultfiguren ebenso wie beiläufigen Fundstücken. Es
entstehen komplexe, der Zeitlichkeit enthobene
Stationen der Selbstverortung.
H.C. Jaenicke
Hamburg 2006




